Freitag, 25. September 2020

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Rettungsgasse

Seit 2012 ist auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bei Staubildung die Rettungsgasse Pflicht! Diese funktioniert jedoch nur dann, wenn sich alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer daran halten und den Einsatzkräften eine schnelle und sichere Zufahrt zum Unfallort ermöglichen.

 
  Die Vorteile der Rettungsgasse:
  • Klare und einfache Verhaltensregeln
  • Rasches Vorankommen und Eintreffen der Einsatzkräfte
  • Breite Zufahrtsmöglichkeit
  • Schnelle Versorgung von Verletzten
  • Erhöhung der Überlebenschancen von Unfallopfern von bis zu 40 Prozent
  • Keine Behinderung der Zufahrt durch defekte Fahrzeuge am Pannenstreifen
  • Einheitliches Prinzip mit Nachbarländern Deutschland, Slowenien und der Schweiz
 
  So bilden Sie die Rettungsgasse richtig

Bilden Sie die Rettungsgasse, sobald auf Autobahnen oder Schnellstraßen der Verkehr ins Stocken gerät. Egal, ob Einsatzfahrzeuge bereits in der Nähe sind oder nicht.

Lenken Sie Ihr Fahrzeug zum Straßenrand und richten Sie es parallel zur Rettungsgasse aus. Halten Sie dabei ausreichend Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug.

Bei zwei Spuren

Bei zweispurigen Autobahnen und Schnellstraßen fahren Sie auf der linken Spur so weit wie notwendig an den linken Straßenrand, auf der rechten Spur fahren Sie so weit wie notwendig an den rechten, um eine Gasse zu bilden. Benutzen Sie dabei auch erforderlichenfalls den Pannenstreifen. Das gilt für Autos genauso wie für Motorräder, Lkws und Busse.

Bei drei und mehr Spuren

Bei drei- oder mehrspurigen Autobahnen und Schnellstraßen gilt dasselbe System. Alle Fahrzeuge auf der äußersten linken Spur fahren so weit wie notwendig nach links. Alle Fahrzeuge auf den anderen Spuren fahren so weit wie notwendig nach rechts, um eine Gasse zu bilden – erforderlichenfalls auch auf den Pannenstreifen. 

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