Montag, 23. November 2020

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Atemschutz

Der Einsatz von modernen Atemschutzgeräten ist aus der Einsatztätigkeit der Feuerwehren nicht mehr wegzudenken. Mit diesen Geräten soll der Träger vor giftigen Rauchgasen und anderen Atemgiften geschützt werden. Neben Brandeinsätzen kommen Atemschutzgeräte auch bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen oder bei Personenrettungen, wo keine atembare Luft (Unfälle in Sickerschächten, Silos, etc.) vorhanden ist zum Einsatz. 

Seit dem Jahr 1999 verfügt die Feuerwehr Forst ebenfalls über 3 Atemschutzgeräte. Bei dieser Art von Geräten führt der Atemschutzträger die notwendig Atemluft in Druckflaschen mit sich, daher werden sie auch als Pressluftatmer (PA) bezeichnet. Pro Gerät ist eine Einsatzdauer von ca. 20 Minuten gegeben. Unsere Atemschutzgeräte sind mit 2 Flaschen, die jeweils einen Druck von 200 Bar aufweisen ausgestattet. Weiters sind sie auch mit einem Totmannwarner ausgerüstet, der überprüft, ob der Atemschutzträger handlungsfähig ist, und löst andernfalls ein Warnsignal aus. 

Die Atemschutzgeräte sind in unserem Fahrzeug im Mannschaftsraum untergebracht. Ein großer Vorteil ist hier, dass die Atemschutzgeräteträger sich während der Fahrt zum Einsatzort komplett ausrüsten können, um am Einsatzort sofort mit der Brandbekämpfung oder der Personenrettung beginnen zu können. Damit der Atemschutzträger im Einsatz überwacht werden kann, besizt jeder einen persönlichen Chip, mit welchem jeder Zeit erhoben werden kann welche Träger im Einsatz sind und vor allem wie lange der Trupp noch im Einsatz bleiben kann.

Bei der Feuerwehr Forst sind derzeit 14 Mann als ausgebildete Atemschutzgeräteträger einsatzbereit. Diese müssen ständig Schulungen und Überprüfungen wie z.B. die Öfast durchführen. 

 

Atemschutzbeauftragter

OFM Patrick Tengg
Atemschutzbeauftragter
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